Eine Krise wird immer in unterschiedlichen Phasen durchlaufen. Um im Umgang mit einer Krise nicht völlig hilflos da zu stehen, sollte man die verschieden Phasen einer Krise kennen.
Die erste Phase einer Krise ist die Phase des „nicht wahr haben wollens“. In diesem Teil der Krise fällt es uns schwer die aufgetretene Veränderung zu akzeptieren oder anzunehmen.
Die zweite Phase der Krise ist das „Aufbrechen der Gefühle“. Die Krise zeigt sich jetzt in Gefühlen wie Wut, Schuldgefühle, Selbstzweifel oder auch Ängsten. Während dieser Phase der Krise fragen wir uns immer wieder, warum passiert das ausgerechnet mir. Wir hadern mit unserem Schicksal. Nach Beendigung dieser Phase der Krise, erreichen wir das Stadium der Neuorientierung.
Während der Neuorientierung suchen wir nach Lösungsmöglichkeiten oder neuen Wegen. Es zeichnen sich neue Lösungsmöglichkeiten ab und wir denken über die unterschiedlichen neuen Lösungsmöglichkeiten nach.
Die letzte Phase der Krise besteht in der Wiederherstellung der inneren Balance. Die Krise erscheint nicht mehr so bedrohlich und wir haben uns mit der neuen Situation arrangiert.
Diese Phasen einer Krise müssen von allen Menschen durchlaufen werden. Wichtig ist es die Krise zu einem positiven Ende zu bringen. Bleibt man in der Krise stecken in einer der Phasen, kann das Auswirkungen auf unsere Gesundheit sowohl physisch als auch psychisch haben.
Haben wir eine Krise erfolgreich durchlaufen, kann die Krise rückwirkend betrachtet viel positives bewirken. Dazu gehören z. B. das wir das Leben und alltägliche Dinge wieder mehr zu schätzen wissen, dass wir erkennen, das wir nicht nach unseren Bedürfnissen gelebt haben oder das sich der Sinn unseres Lebens verändert hat. Manchmal trägt eine Krise auch dazu bei den Sinn im Leben zu finden.
Eine Krise ist keineswegs eine aussichtslose Situation. Wichtig ist sich einzugestehen in einer Krise zu sein und sich mit der Krise auseinandersetzen. Das erfolgreiche Überstehen einer Krise ist eine wichtige Erfahrung im Leben eines jeden Menschen und wird meistens als nützlich und wertvoll für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit empfunden.